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Carla Kniestedt begibt sich auf Tour durch den Fläming - mit Wanderführer Manfred Reschke geht es entlang des Burgenwanderweges. Vom Bergfried der Burg Ziesar aus bis zum Schloss Wiesenburg.
Der Weg, mal sandig, mal wald- und wiesenreich, führt entlang des Briesener Bachs direkt zum "Paradies", im kleinen Ort Dippmannsdorf. Quellteiche prägen hier die einzigartige Landschaft. Verlorenwasser galt einst als geografischer Mittelpunkt der DDR und im Dörfchen Lütte ist die Band KEIMZEIT zuhause. Station machen die Wanderer in Bad Belzig, wo die romantische Burg Eisenhardt wartet.
Der Hagelberg ist die höchste Erhebung des Fläming. Von seinem Gipfel bietet sich ein freier Panoramablick über die Fläminghöhen. Einst fand hier die Schlacht bei Hagelberg statt. Zeitgenössischer geht es auf dem Kunstwanderweg zu. Zum Beispiel mit der Skulptur "Wasserfall für den Fläming" der Künstler Wolfgang Buntrock und Frank Nordiek.
Die Gießkannen auf Stelen thematisieren die Wasserknappheit dieser Landschaft. Durch das Dorf Schlamau nähern sich die Wanderer dem Ziel: dem Schloss Wiesenburg, das einst eine Burg war. 1161 erbaut, sind noch heute nachträgliche zugefügte Elemente aus Mittelalter, Renaissance und Barock zu erkennen. Spätestens beim Blick über Park und Schloss wird deutlich, warum der Burgenwanderweg durch den Naturpark Hoher Fläming als "Qualitätswanderweg" gilt.
Erstausstrahlung am 16.06.2010
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/heimatjournal/sendestrecke_beitraege/burgenwanderung_durch.html