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Während einer Streifenfahrt kam es zu dem Unfall - aus Unachtsamkeit.
Nach einem von ihm verschuldeten Unfall in der Nähe des Berliner Olympiastadions muss ein Polizist einem Hertha-Fan 2.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.
Mit dieser Entscheidung hat ein Berliner Amtsgericht das Verfahren gegen den Beamten am Montag wegen geringer Schuld eingestellt. Der 53-jährige Ordnungshüter war wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt angeklagt.
Der Polizist soll den Fußgänger aus Unachtsamkeit mit zirka 50 km/h angefahren haben. Der Unfall ereignete sich am 20. August 2010, als der 52-jährige Hertha-Fan in Richtung S-Bahn die Trakehner Allee im Stadtteil Charlottenburg überquerte.
Der Berufskraftfahrer erlitt eine Gehirnerschütterung und Brüche des Schlüsselbeins. Nach eigenen Angaben lag er nach dem Unfall eine Woche im Krankenhaus und war anschließend fast viereinhalb Monate arbeitsunfähig.
Das Verfahren wurde mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und auch des Unfallopfers eingestellt. Der Mann will aber vor einem Zivilgericht Schadensersatz einklagen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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