OZON unterwegs
vom 30.01.2012 22:15 Uhr
Eisige Winter, heiße Sommer und Regenfluten, die letzten Paukenschläge der Kleinen Eiszeit brachten im 18. Jahrhundert viele Nöte nach Brandenburg. Sie beeinflussten die Entscheidungen Friedrich II. und gehören zu den bisher kaum erforschten Eckdaten seines Lebens. Seine Beschlüsse gegen den dramatischen Holzmangel wie auch zur Trockenlegung der Sümpfe brachten gravierende Naturumwälzungen, die bis heute unsere Landschaften prägen. „OZON unterwegs" wirft mit Anthropologen, Geologen, Landschafts- und Forstexperten einen Blick in die Vergangenheit. _mehr
Karl Ludwig Gronau (1742 - 1826) war ein evangelischer Pfarrer und Meteorologe. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. _mehr
Als 1744 die Maler Pesne und Knobelsdorff das Oderbruch bereisten, war es wie viele andere Landschaften Preußens Sumpfland mit Fisch- und Vogelreichtum, aber auch voller Fiebermücken und Raubtiere. _mehr
Mancher im Oderbruch spürt, dass sein altes Kolonistenhaus noch immer auf hohem Grundwasser steht, z. B. wenn der Giebel einsinkt. _mehr
Katastrophale Niederschläge spülten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in ganz Europa riesige Kerben in die Landschaft. Zudem machten immer wieder Sandstürme den Bauern das Leben schwer. Es war die Zeit entblößter Böden. _mehr
Die ältesten Eichen der Schorfheide haben im 17. und 18. Jahrhundert die Klimaextreme der zu Ende gehenden Kleinen Eiszeit miterlebt, mussten sich an Epochen von Kälte, Hitze und Trockenheit anpassen. Ihre genetischen Ressourcen gelten deshalb als besonders variabel. _mehr