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rbbonline | Zoo & Tierpark


Der Tierpark Berlin trägt den Beinamen "größter Landschaftstiergarten Europas". Er wurde am 2. Juli 1955 im Schlosspark Friedrichsfelde eröffnet.
Die ersten Tiere und der erste Direktor
Damals konnten rund 400 Tiere besichtigt werden. Der Tierpark wurde kontinuierlich erweitert und heute leben knapp 10.000 Tiere auf der 160 ha Fläche. Bereits in der Aufbauphase übernahm Professor Heinrich Dathe die Leitung des Tierparks und verhalf ihm bis zu seiner Ablösung 1990 zu Weltruhm.
Anlagen für Raubtiere
Unter seiner Leitung entstanden in den Anfangsjahren die drei Felsenanlagen für Bären, die Schlangenfarm und andere große Freisichtgehege. 1958 kam das Bärenschaufenster am heutigen Haupteingang hinzu. Im Jahr 1963 wurde das Alfred-Brehm-Haus für Großkatzen und tropische Vögel eröffnet. Im Herzen des Gebäudes befindet sich außerdem ein Tropengarten.
Eine neue U-Bahn, ein neues Tor und Schloss
Seit 1973 können die Besucher den Tierpark direkt mit der U-Bahn Linie E, heute U5, erreichen. Der heutige Haupteingang wurde zwei Jahre später eingeweiht. Sechs Jahre öffneten sich die Türen des frisch restaurierten Schlosses Friedrichsfelde den Besuchern.
Das einzigartige Dickhäuterhaus
Das Krokodilhaus für Krokodile und Schildkröten wurde 1986 eröffnet. 1989 folgte das Dickhäuterhaus für Elefanten, Nashörner und Seekühe, dass wohl größte Tierpark-Bauprojekt der 80ziger Jahre. Im Dickhäuterhaus werden je eine Zuchtgruppe Asiatischer und Afrikanischer Elefanten gehalten, einzigartig in ganz Deutschland.
Neue Anlagen und ein neuer Direktor
Unter der Leitung von Dr. Berhard Blaszkiewitz, der 1991 Direktor des Tierparks Berlin wurde, entstanden weitere Anlagen, wie das Giraffenhaus (1995), das Affenhaus (2000), moderne Anlagen für Gebirgstiere (2002) sowie die Africanum-Anlagen, die die Tierwelt Afrikas beherbergen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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